Ansegeln 2013

Kaiserwetter zum Ansegeln der SVH

Neue Ostbrücke im SVH-Sportboothafen eingeweiht / Gedenken an Hellmut Dechow

Mit Sonnenschein pur und einer leichten Brise entschuldigte sich Petrus beim Ansegeln der Segler-Vereinigung-Heiligenhafen (SVH) für den lang anhaltenden Winter, der dazu führte, dass noch nicht alle Boote an ihrem Liegeplatz festgemacht haben. Der Frühling hat uns wieder, sagte der 1. Vorsitzende Jan Heinritz bei seiner Ansprache unterm Flaggenmast.

Zur Einstimmung auf die neue Segelsaison erklangen dann einige Shantys, gesungen vom SVH-Shantychor unter der Leitung von Günter Schulz. In einer Gedenkminute gedachten die SVH-Mitglieder dann des verstorbenen SVH-Urgesteins Hellmut Dechow, der schon 1961 in die SVH eingetreten war. Hellmut Dechow hatte in seiner über 50jährigen SVH-Zugehörigkeit viele Vorstandsämter ausgeübt. Am meisten lag ihm die Jugendarbeit am Herzen, sagte Jan Heinritz. Mit „Helle“, wie seine Freunde ihn nannten, habe die SVH auch einen sehr engagierten Regattasegler verloren, der schon in den 1960iger Jahren bis nach San Francisco zum Folkeboot-Segeln kam.
Trotz des langen, kalten Winters hat sich im SVH-Hafen viel getan. So konnte   Jan Heinritz zum Ansegeln den neuen Oststeg einweihen. Für den neuen Jugendsteg, der als Schwimmsteg in den nächsten Tagen montiert werden soll, ist das Fundament schon gegossen worden. Der erste Vorsitzende dankte den beteiligten Firmen, dem Ostseedienst Jaich aus Kappel, der Bootswerft Göttsch und der Elektrofirma Schmidt aus Heiligenhafen. Jan Heinritz machte aber auch deutlich, dass die Kosten dank des Arbeitseinsatzes der Mitglieder, im vorgesehenen Rahmen geblieben seien. Dafür dankte der Vorsitzende besonders Klaus Kalsow, Holger Much, Jörn Richard, Christian Heinritz, Felix Meyer, Sigi Rauscher, Rüdiger Semmelhack, Axel Schlee, Fiete Brandt und Karsten Wriedt.
Dann setzten die Sänger des SVH-Shantychors die Flaggen und Stander und  eröffneten damit die neue Segelsaison 2013. Kurz darauf liefen die Yachten zum ersten Mal wieder aus, um einen schönen sonnigen Nachmittag auf der Ostsee zu genießen. Danach gab es Freibier für alle, gestiftet vom Eigner einer neuen Yacht, und die traditionelle SVH-Erbsensuppe zum Ansegeln.
Am Sonntag gehörte der SVH-Hafen dem Seglernachwuchs, der beim Ansegeln die Jollen zu Wasser brachte. Im Schüler-Segel-Club Heiligenhafen (SSCH) wollen in diesem Jahr über 100 Jungen und Mädchen das Segeln erlernen. Die Segler-Vereinigung-Heiligenhafen nimmt in der Nachwuchsförderung eine Spitzenstellung im Lande ein.

 

Peter Foth