OHLALA beim Ostseecup

von Hanne Schäfer

Seit 2007 segeln wir mit der „OHLALA“ als Frauencrew im Ostsee-Cup. Wir, das sind Frauke Matschuck, Birgit Pommerenk, Regina Heinritz, Katja Schmütsch und ich.
Wir konnten bisher zwei 2. und zwei 3.Plätze sowie einen 4.Ostsee-Cup-Platz mit nach Hause bringen.
Das Jahr 2012 fing besonders gut für uns an. Wir konnten Fehmarn Rund vom Burger SV, das Lolland Race sowie unsere Fehmarn Rund für uns entscheiden und jeweils 1.in Gruppe III werden. Das „zwang“ uns in der Serie weiter mitzumachen, denn die Chancen endlich auch mal  Erster im Ostsee-Cup zu werden waren noch nie so gut für uns. So waren wir in Travemünde dabei (2. Platz), in Grömitz (2. Platz) und in Niendorf (4. Platz). Wobei wir in Travemünde und in Grömitz unglücklich verloren haben. Das up and down in Niendorf ist für uns sicherlich ein körperliches Problem. Von der ersten bis zur vorletzten Regatta führten wir in Gruppe III das Ranking an, wenn auch zum Schluss nur noch mit 15 Punkten. Die Punkte werden nach Rang und Teilnehmerzahl vergeben. Es war in der ganzen Saison ein Zweikampf zwischen der Comfortina 32 „Celestine“ und uns. Denn auch sie hatte drei erste, zwei zweite und einen dritten Platz bisher für sich ersegeln können. So musste die Entscheidung durch die letzte Regatta in Wismar fallen.

Da ich schon im Frühjahr einen Toscanaurlaub für diese Zeit gebucht hatte, kam für mich eine Teilnahme leider nicht in Frage. Aber kampflos aufgeben wollten wir auch nicht. So erklärte sich Chrischi Heinritz bereit meinen Part zu übernehmen. Wir haben aus ihn eine Christiane gemacht  ;)  Es musste sein! Durch ein unglückliches Manöver wurde die „OHLALA“ aber leider „nur“ Zweite mit einem Rückstand von 25 Sekunden nach der „Celestine“. Es hat nicht sollen sein! So wurde die „Celestine“ Gesamtsieger in Gruppe III  mit 3.673,55 Punkten vor der „OHLALA“ mit 3.658,30 Punkten, also einer Differenz von 15,25 Punkten - und das nach sieben Regattawochenenden in Heiligenhafen, Grömitz, Travemünde, Niendorf und Wismar.
Eigentlich wollten wir 2013 kürzer treten aber so sind wir uns einig: Im nächsten Jahr wollen wir noch einmal die Herausforderung annehmen.